KonTraG - Tool für Prüfungen in Konzernunternehmen nach dem KonTraG
Das KonTraG überträgt den Unternehmen neue Verantwortungen. Hiernach hat die Interne Revision in Prüfungsprozessen Schwachstellen und Fehler zu erkennen, aus denen sich Risiken für das Unternehmen ergeben können. Die Interne Revision soll nach der Einrichtung eines Risikomanagementsystems die Funktionsfähigkeit dieses Systems in bestimmten Zeitabständen durch System- und Stichprobenprüfung prüfen. Das KonTraG legt den Unternehmen im Hinblick auf Risikomanagement- und Überwachungssysteme neue Pflichten auf, zu deren Erfüllung die Revision einen entscheidenden Beitrag zu leisten hat. Wie der Revisor bei der Erfüllung dieser Aufgabe vorgehen sollte, kann mit dem -Tool abgeprüft und unterstützt werden.
Das Tool untersucht die Voraussetzungen für eine effiziente Prüfarbeit, unterstützt die Verfahrensweisen der Prüfung und liefert die Prüfprotokolle als Grundlage für die Prüfberichte.
Das Tool wendet sich an Revisoren, die ein Instrument für solche Prüfungen zur Rationalisierung ihrer Arbeit nutzen wollen. Der Aufbau des Tools ergibt sich aus den notwendigen Prüfaufgaben, die der Revisor vornehmen muss.
Der Ablauf der Prüfung gestaltet sich gem. dem nebenstehenden Diagramm.
Für die Darstellung der Risikosituation des Unternehmens sowie die Überarbeitung der Risikostrategie werden die Grundlagen geliefert, auf denen unternehmensstrategische Überlegungen aufbauen können. Die Konstruktion des Tools und die Variabilität seines Einsatzes machen es insbesondere interessant für stark dezentralisierte Unternehmen mit Konzerncharakter, da gemäß seiner Konzeption identische, direkt vergleichbare Prüfungen in verschiedenen Organisationseinheiten vorgenommen werden können.
Zur Zeit löst bzw. unterstützt das Tool die Aufgaben des Revisors in den folgenden Phasen des obigen Ablaufes
1. Hilfestellung bei der Festlegung des Prüfungsumfanges durch die Modularisierung
2. Abprüfen/analysieren der folgenden Prüfungsfelder nach dem KonTraG
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Gesetzliche Grundlage Risikomanagement
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Internes Überwachungssystem
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Unternehmens-/Risikocontrolling
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Frühwarn- und -erkennungssysteme
3. Erstellen der Rohfassung des Prüfberichtes in Form eines Prüfprotokolls
4. Erstellung von Schwachstellen- und Mängellisten
5. Darstellung der Risikosituation des Unternehmens
6. Erarbeitung eines Aktivitäten-Operationsplanes
Die Prüfergebnisse sind durch die generelle Verwendung von Standardsoftware leicht in synoptische Darstellungen zu bringen, die einen übergreifenden qualitativen Vergleich leicht machen. Auch quantitative Bewertungen sind unter bestimmten Bedingungen möglich, sollten aber auf Grund der spezifischen Prüfaufgabe sorgfältig überlegt eingesetzt werden. Hierbei ist insbesondere an Kennzahlensysteme auch unternehmensinterner Art zu denken. So kann das statistische Problem der Eintrittswahrscheinlichkeitsabschätzung - Eintrittswahrscheinlichkeiten lassen sich mathematisch korrekt nur für Mengen, nicht aber für Einzelfälle bestimmen - bei qualitativen Beschreibungen der Eintrittswahrscheinlichkeit durch Aussagen wie „höchst wahrscheinlich, wahrscheinlich, wenig wahrscheinlich“ umgangen/gelöst werden.
Das Tool weist nach dem derzeitigen Stand folgende Module auf:
1. Die Organisation des Überwachungssystems
2. Risikomanagement: Organisation des Risikomanagements
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Eingesetzte Formen und Modelle der Risikoerfassung und -bewertung
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Eingesetzte Methoden der Risikosteuerung und -strategieentwicklung
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Angewandte Methoden der Risikoüberwälzung
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Darstellung des Risikoportfolios
3. Eingesetzte quantitative Methoden
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Kennzahlensysteme
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Prognosemethoden
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Bewertungssysteme
4. Eingesetzte Instrumente der Risikosteuerung
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Strategieerarbeitungs- und -ausrichtungsprozesse
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Zielfindung und -vorgaben
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Früherkennungs- und -warnsysteme
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Budgets als Steuerungsinstrumente
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Ressourcenallokationsmethoden
5. Der Einsatz von technischen Hilfsmitteln