Jetzt auch LinkedIn:
Social Network will sein KI mit Userdaten trainieren
Ab November 2025 nutzt LinkedIn die Daten seiner Nutzer, um KI-Trainings zu verbessern. Ähnlich wie Meta mit seinen Diensten Facebook, Instagram und WhatsApp will auch LinkedIn künftig die Daten seiner Nutzer für das Training der eigenen KI nutzen. Ausnahme bilden die privaten Nachrichten und Daten von Minderjährigen.
Warum soll die KI trainiert werden?
Die KI soll Firmen helfen, mit Bewerbern in Kontakt zu kommen. Außerdem soll sie Nutzern bei der Pflege ihres Profils, bei Nachrichten und Beiträgen helfen. Man kann sie auch verwenden, wenn man LinkedIn verboten hat, Daten für das KI-Training zu nutzen.
LinkedIn sagt, es hätte ein berechtigtes Interesse an dem KI-Training, was durchaus kritisch hinterfragt werden kann. Das Unternehmen sagte ferner, dass es in Zukunft mehr Daten an Microsoft für Werbezwecke weitergeben will.
Muss ich etwas tun?
Die Datennutzung ist standardmäßig aktiviert. Wenn Sie als Nutzer die Verwendung Ihrer Daten für KI ablehnen möchten, müssen Sie in den Datenschutzeinstellungen dagegen aktiv werden:
https://www.linkedin.com/mypreferences/d/settings/data-for-ai-improvement
In den o. g. Profileinstellungen gibt es den Reiter „Datenschutz“ und unter „So verwendet LinkedIn Ihre Daten“ die Einstellung „Daten zur Verbesserung generativer KI“. Die ist standardmäßig auf „Ein“ gestellt, lässt sich aber mit einem Klick deaktivieren. Hier kann auch weiteren Datenverarbeitungen widersprochen werden.

