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25.01.2017 10:55 Alter: 88 Tage
Kategorie: Aktuelles

EU-Datenschutz-Grundverordnung

EU: Was ändert sich für Auftragnehmer im Outsourcing?


Die Haftung des Auftragsverarbeiters gegenüber den betroffenen Personen und den Aufsichtsbehörden ist in der Datenschutz-Grundverordnung verschärft worden. Anders als aktuell haften Auftraggeber und Auftragsverarbeiter gemeinsam für Datenschutzverstöße gegenüber den betroffenen Personen. Eine Haftung scheidet nur aus, wenn einer der Vertragsparteien nachweisen kann, dass er für den eingetretenen Schaden nicht verantwortlich ist. Neu ist, dass der Auftragsverarbeiter als für die Verarbeitung Verantwortlicher gilt, sofern er Daten entgegen den erteilten Weisungen verarbeitet. Aber auch in anderen Punkten nimmt die Datenschutz-Grundverordnung den Auftragsverarbeiter stärker in die Verantwortung. Künftig muss auch der Auftragsverarbeiter ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (vgl. Verfahrensübersicht) führen, welche er für den Verantwortlichen durchführt. Auch ist er per Grundverordnung verpflichtet, den Auftraggeber unverzüglich zu informieren, wenn er Kenntnis von einer Datenpanne bekommt, und hat einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen.

Weitere Informationen zur Gesetzesnovelle finden Sie unter www.EU-Datenschutz-Grundverordnung.info.